Flurdenkmale auf Schömberger Gemarkung oder näheren Umgebung

Die Gemeinde Schömberg besitzt außer der Ulrichskirche in Langenbrand keine größeren Denkmale aus älterer Zeit. Was uns erhalten geblieben ist, sind eine größere Anzahl von Flurdenkmalen.
Wir haben diese Flurdenkmale aufgenommen und dokumentiert. Wenn Sie bei ihrem nächsten Sonntagsausflug mit offenem Auge spazierenfahren, werden Sie bestimmt das eine oder andere Kleindenkmal am Wegesrand stehen sehen.

Diese Flurdenkmale kann man in vier Kategorien einteilen:
1. Marksteine.
2. Wegweiser aus Natursteinen mit eingemeiselter Beschriftung,
3. Sonstiges: Gemauerte Brunnenstuben, Gedenksteine, Wege
4. Markungssteine die die Grenze zwischen Baden und Württemberg  bzw. des „Liebezeller Forst“ kennzeichneten. Diese Grenzsteine  aus den Jahren ca. 1575 sind sicher die historisch interesantesten.

Die Markungssteine zwischen den Gemeinden und die Wegweiser sind  um 1880. gesetzt worden.
 

Markungssteine zwischen den Ortschaften
 
 


1. Grenze Langenbrand/Schömberg am Waldende beim Campingplatz
2. Grenze Langenbrand/Schömberg/Schwarzenberg beim Skihang im Eulenloch
3. Grenze Langenbrand/Waldrennach bei der Kurve kurz vor dem Waldende
4. Grenze Langenbrand/Salmbach an der alten Straße nach Salmbach
5. Grenze Langenbrand/Kapfenhardt an der alten Straße nach Grunbach
6. Grenze Schwarzenberg/Oberlengenhardt an der Straße zwischen den Orten im Wald
7. Grenze Schwarzenberg/Bieselsberg an der Straße nach Unterreichenbach
8. Grenze Bieselsberg/Unterlengenhardt  -Nähe Mahsbrunnen
9. Grenze Oberlengenhardt/Maisenbach an der Straße Richtung nach Igelsloch links.
10. Grenze Oberlengenhardt/Maisenbach an dem Waldweg nach Maisenbach

Wegweiser aus Natursteinen mit eingemeißelter Beschriftung
Größe ca. 40 x40x120 bis 170cm
 
 


11.   Abzweigung Oberlengenhardt an der Straße Richtung Igelsloch
12.   Kreuzung Oberlengenhardt, Schwarzenberg, Liebenzell
13.   Abzweigung Oberlengenhardt an der Straße Richtung Unterreichenbach
14.   An der Straße nach Unterreichenbach, Abzweigung nach Bieselsberg
15.   Dicht an der Straße nach Bieselsberg, Weggabelung Bieselsberg/ Schwarzenberg
16.   Straße Schömberg/Bad Liebenzell an der Einmündung der Straße von Bieselsberg

Sonstiges:  Brunnen (Quellfassungen), Gedenksteine und Wege
 
 


17.   Brandbrunnen bei der Kübeleswiese in Schömberg
18.   Mahdsbrunnen Bieselsberg/Unterlengenhardt
19.   Zweibrunnen-1 Bieselsberg bezeichnet 1559 bei der neuen Kneippanlage
20.   Zweibrunnen-2 Bieselsberg
21.   Brunnen bei der Kneippanlage in Langenbrand
22.   Gedenkstein an der aufgegebenen Straße von Liebenzell nach Biselsberg für Michael Roller
23.   Steinkreuz an der alten Straße nach Salmbach beim Markstein
24.   Militärstein bei der ev. Methodistischen Kirche in Schwarzenberg
25.   Gedenkstein an der Schillereiche (100. Todestag von Fr. Schiller)
26.   Gedenkstein für Forstmeister Eberhardt, bei der alten Straße nach Grunbach
27.   Sog. „Römerweg” bei der Straße nach Kapfenhardt

Markungssteine des „Liebenzeller Forsts” bzw. Landesgrenze Baden/Württemberg
 
 


28.   Reihe 1  vom „Eulenloch”  am Campingplatz vorbei bis zum Forellenbach (auch frühere Grenze Schömberg/Langenbrand) Diese Steine sind gut von den Wanderwegen aus sichtbar.
29.   Reihe  2  vom Dittenbrunnen bis zum Grenzpunkt Schömberg/Calmbach/ Höfen -Hengstberg- (auch Grenze zwischen Schömberg und Calmbach)

Diese Grenzsteine zwichen Baden und Württemberg bzw. dem Liebenzeller Forst sind noch gut erhalten und im Bereich Langenbrand an den Wanderwegen gut sichtbar und erreichbar.Aber leider wird nicht durch Hinweisschilder darauf aufmerksam gemacht
Diese Steine sind von uns nicht im Detail dokumentiert worden. Historisch ist dieser Bereich von Dr. Max Scheifele aus Stuttgart aufgearbeitet worden.

Die oben genannten Felddenkmale sind vom Heimat- und Geschichtsverein dokumentiert und als Sammlung dem Denkmalamt übergeben worden.
Fals noch weitere Felddenkmale bekannt sind bitten wir um eine kurzen Mitteilung an
W. Obert
telefon 7559